Freitag, 18.05.2012

RING-STARS

Galerie von Janine v.D.

CYSALION Trailer 2010

FANTASYDAYS® Credits 2010

Übersetzung

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Janine van Druenen

1. Welche Rolle(n) spieltest Du bei den bisherigen RING-STARS Shows und umschreibe sie kurz?
Jahr: 2009 / Titel: TRIBUTE -Recut- / Art: Musical / Rolle: Fiona aus der Animationsreihe "Shrek"

Werte Gemahlin eines „riesigen grünen Monsters“, Prinzessin von Weitweitweg, mehr oder weniger gefeierte Hobby-Sängerin.

2. Wie und seit wann bist Du ein Teil der Gruppe geworden?
Im Frühjahr 2009 traf ich Marc und Ari im Laden, in dem ich aushilfsweise arbeite. Ich dachte mir, die Gesichter kannte ich doch irgendwoher, und habe Marc gefragt, ob er nicht der Faramir von den RING-STARS sei, und so kamen wir ins Gespräch. Hierüber und darüber gequatscht und dann kam auch schon ganz spontan die Frage, ob ich es mir zutrauen würde, mal selber auf der Bühne zu stehen – und zwar als Fiona. Und BAM! – hier war ich.

3. Gibt es Parallelen zwischen Dir und der Rolle die Du verkörperst?
Mir fällt da gerade nur ein, dass ich wie sie einen rot-getigerten Kater habe, aber das war’s dann auch schon. Ihr Musikgeschmack sagt mir zum Beispiel ganz und gar nicht zu. Ich für meinen Teil will Lärm – meistens. Und ich trage viel lieber rot und schwarz statt grün. Ich bin auch nicht ganz so emotional wie sie. Schon bei den Proben musste ich mir immer anhören, dass ich zu lieb bin. Bis ich dann lernte, ordentlich zu zu schlagen.

4. Wie viel Zeit und Energie investierst Du in ein solches Projekt?
So viel, wie nötig ist. Da ich so etwas bisher noch nie gemacht hatte, musste ich mich besonders anstrengen, auch wenn es nur eine sehr kleine Rolle ist. Ich bin keine sonderlich talentierte Schauspielerin, wollte aber mein Bestes geben. Die meiste Zeit hat allerdings mein Kleid in Anspruch genommen, obwohl ich da jetzt mal betonen muss, dass es ohne die Hilfe diverser RING-STARS niemals zu dem geworden wäre, was es heute ist – ein tatsächlich tragbares Kleidungsstück! Dafür bin ich den Verantwortlichen immer noch sehr dankbar.

5. Wie läuft so ein Probenwochenende in Düsseldorf ab?
Viel zu früh aufstehen, in der Straßenbahn zum Probenort feststellen, dass man irgendwas vergessen hat, dann trotz allem zu spät kommen – noch trotz Berücksichtigung des akademischen Viertels, das ich mir so oft gönne – und vor Ort muss dann immer erst für Kaffee gesorgt werden, bevor irgendetwas anderes passieren kann. Da angekommen gibt es dann ein mehr oder weniger gemeinsames Frühstück (das sich im Grunde über den ganzen Tag erstreckt), ein bisschen Chaos, um das Ganze spannender zu machen, und zu guter Letzt gibt es immer eine ordentliche Prise Humor, der uns den Tag versüßt, selbst wenn es hier und da mal anstrengend werden kann. Ich für meinen Teil habe an den Probenwochenenden sehr viel gelacht, was neben dem Proben so ziemlich meine Hauptaktivität war.

6. Wie kommt man zu so einem Kostüm und wie lange dauert die Fertigung?
Wie kommt man zu einem Kostüm, wenn man sein Leben lang noch nie ein Kleidungsstück genäht hat? Am besten nie wieder über Anleitungen im Internet, das habe ich lernen müssen. Gott sei Dank hatte ich unter meinen Mit-RING-STARS hilfsbereite Leute, die aus den Stofffetzen, die ich verursacht hatte, an zwei Probenwochenenden ein ordentliches Kleid gezaubert haben, sonst hätte ich in Jeans und Turnschuhen auftreten müssen.

7. Was machst Du im realen Leben und welche Hobbies betreibst Du?
Meinen Alltag verbringe ich zumeist in der Uni, wo ich Englisch und Geschichte studiere (nein, nicht auf Lehramt), auf der Arbeit oder im Bett. Meine mit Abstand liebste Freizeitbeschäftigung ist Gammeln – ob man es als Hobby bezeichnen kann, ist eine andere Sache. Im Bett, auf dem Sofa, Hauptsache gemütlich und dabei in aller Ruhe einen Film gucken, Videospiele durchsüchten oder in seltenen Fällen auch mal was lesen – was sich seit letztem Jahr hauptsächlich auf Bücher beschränkt, deren Inhalt ich mir für irgendwelche Prüfungen in den Schädel klöppeln muss.

8. Gibt es irgendwelche Geheimnisse, die Du gerne verraten möchtest?
Dann wären es ja keine Geheimnisse mehr. Ich quatsche zwar gerne, aber man muss ja nicht alles wissen. ;)

 9. Welche drei Dinge würdest du mit auf eine einsame Insel nehmen?
Meinen Verlobten, dessen göttlich-gemütliches Bettsofa und einen gut gefüllten magischen Kühlschrank, der sich immer wieder von selbst auffüllt.

10. Ein paar letzte Worte…
Äh, ja. Ich warte immer noch auf die Überweisung meiner Gage. Ich arbeite ja nicht für umsonst. Wenn ihr jemand Billiges auf der Bühne sehen wollt, hättet ihr ja genauso gut Megan Fox oder Angelina Jolie nehmen können. Also wirklich.

Stand 2009